WISSEN

Hier möchte ich Ihnen in lockerer Abfolge Wissenswertes rund um das Heizen mit Holz präsentieren:
 

Kachelofenbesitzer sind besser drauf

Achtung beim Ofenkauf

Der Brennstoff HOLZ

Das richtige Holz zum Heizen

 

Heillose Verwirrung Feinstaub

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Kachelofenbesitzer sind besser drauf!

kachelofenWas Kachelofenbesitzer immer schon geahnt hatten, es heimlich wußten, darüber aber bescheiden schwiegen, ist jetzt wissenschaftlich nachgewiesen:
Sie sind besser drauf als ihre Mitmenschen, die keinen Kachelofen besitzen!
Sie "gehören zum stabilisierenden Faktor der Gesellschaft, da sie sich in psychosomatischer als auch psychosozialer Hinsicht als überdurchschnittlich gesund, zufrieden und erfolgreich ausweisen".
Im Rahmen einer 'psychosomatischen Befindlichkeitsstudie', durchgeführt vom RAL-Institut, München unter der Leitung von Prof. Dr. P. Mäurer, präsentierten sich die Kachelofenbesitzer geradezu in Bestform: 50 % von ihnen fühlen sich "wunschlos glücklich" in ihrer Haut, und 93% bezeichnen ihr gesundheitliches Befinden mit zumindest "gut"; für 98% der Kachelofenbesitzer ist "zur Zeit alles in Ordnung" - und das will schon etwas heißen, nachdem für ihr alltägliches Umfeld Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit höchste Priorität genießen!
Und auch da passt es wiederum: am Zustand ihres Umfeldes zu Hause möchten 59,6 % auch gar nichts ändern, der Rest möchte höchstens Kleinigkeiten geregelt sehen.
Zum "perfekten Familienleben" um den Kachelofen dürfen Kinder nicht fehlen; im Gegensatz zur Einstellung bundesdeutscher Paare, die zu 25 % Kinder komplett ablehnen, wünschen sich Kachelofenbesitzer zu 98,5 % Nachwuchs!
Bei den Männern fällt auf, dass die Altersgruppe über 35 Jahren bis 50 Jahren seelisch besonders stabil ist. Sie zeigen überdurchschnittliche Aufgeschlossenheit, sind zufrieden, selbstsicher und erfolgreich. Sie werden nur von einer Gruppierung übertroffen, die noch ungezwungener, lebhafter und psychisch stabiler ist:
von den Kachelofen-Besitzerinnen!
Quelle: Presseinformation Ulrich Brunner GmbH

 

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Achtung beim - Ofenkauf

Er ist für die meisten Leute eine emotionale Angelegenheit.
Es geht ja nicht nur um Heizkostenersparnis, Versorgungssicherheit und Umweltschutz.

Es geht um Gemütlichkeit, Wohlfühlen, Ambiente und die Lust am Feuer.

Das machen sich manche große Firmen zu Nutze, indem Sie mit Hochglanzkatalogen und Ausstellungen, sowie vielen - in Verkaufstricks sehr gut - und technisch eher sehr wenig geschulten Verkäufern vorgeben, diese Bedürfnisse besonders günstig befriedigen zu können.
Da wird mit riesigen Rabatten gelockt und der Kunde gedrängt, doch schnell zu unterschreiben, weil das Angebot zeitlich begrenzt ist, oder weil einem sonst ein anderer Interessent zuvorkommen könnte.
So geht es dann auch auf den Messeständen zu.
Es lockt ja schließlich der ultimative Messerabatt!

Schon schlägt bei vielen die „Geiz ist geil“ Falle zu.
Im Nu wird ohne Nachzudenken ein technisches Gerät gekauft, ohne dass der Käufer wirklich weiß, was er da eigentlich gekauft hat.
Eine fachgerechte Ofenplanung ist ein Vorgang, der je nach Objekt mehrere Stunden bis Tage in Anspruch nimmt.
Auf der Messe oder in der Großausstellung „funktioniert“ dies in Minuten. Es zählt nur der nominelle Rabatt.
Dass dies eine reine Mogelpackung ist, geht dem Schnellkäufer erst später auf.

Wären diese Rabatte realistisch, würde der Ofenbauer, der diese nicht gibt, ganz schnell über Sportwagen, Ferienhaus und Privatjet verfügen.
Komischerweise sind diese Annehmlichkeiten aber eher dort zu finden, wo die großen Rabatte verteilt werden.

Kommt dann das Erwachen ist es zu spät.
Gekauft ist gekauft.
Das Herauskommen aus solch einem Vertrag ist schwierig und teuer.

Gekauft wurde meist ein primitiver Warmluftkachelofen oder ein Heizkamin mit einem Billigheizeinsatz der allen Regeln der Feuerungstechnik zuwider läuft. Von Bedienerfreundlichkeit und Werterhalt keine Spur.
Die Wände des Ofens sind meist aus Beton oder auch aus Kacheln, die in Beton eingegossen sind.
Das Ganze eventuell auch noch als Bausatz, damit der Hersteller dann keine Haftung mehr übernehmen muss.

Im Schadenfall darf dann jahrelang prozessiert werden!
...und solche Firmen haben meist eine gute Rechtsabteilung...

Dabei gibt es im Internet Foren und Beiträge von Geschädigten in so großer Zahl, dass diese kaum zu übersehen sind.
Klar gibt es auch unter den handwerklichen Ofenbauern Betriebe, die es nicht so genau nehmen.
Das ist bedauerlich aber leider nicht zu ändern.
Trotzdem aber ist das Handwerk, dort wo es sorgfältig und mit Verantwortung ausgeführt wird, immer besser und somit preiswerter.

In jedem Fall ist aber anzuraten, einen Ofen nicht auf die Schnelle zu kaufen, sondern sich reichlich Zeit zu nehmen.
Lockt dabei ein Anbieter mit großen Rabatten und/oder setzt er Sie unter Zeitdruck sollten Sie diesen Laden schnellstmöglich verlassen und vergessen.

Bereiten Sie sich auf den Ofenkauf vor!
Befassen Sie sich mit den unterschiedlichen Ofenarten!

Fragen Sie den Verkäufer nach Details und lassen Sie sich diese genau erklären.
Sie werden schnell merken, wie viel der Verkäufer von diesem Handwerk und Arten der Wärmeabgabe mit deren Vor- und Nachteilen überhaupt versteht.
 
Überlegen Sie auch selbst genau, was Sie von dem Ofen überhaupt erwarten.
Wollen Sie wirklich nur gelegentlich in die Flammen schauen?
Dann kann der moderne und fachgerecht gebaute Heizkamin durchaus die richtige Wahl sein.
Oder wollen Sie effektiv heizen?
Wollen Sie angenehme Strahlungswärme genießen?
Machen Sie sich kundig, was das für Ihre Ofenentscheidung bedeutet.

Dann erst treffen Sie Ihre Entscheidung für einen geeigneten „guten“ Ofen.
 

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Der Brennstoff Holz

Um unsere Umwelt zu schonen ist das Heizen mit Holz eine ökologisch wichtig Heizmethode, denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der wenn er aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt, bei seiner Verbrennung nur so viel Kohlenstoff abgibt, wie vom nachwachsendem Wald wieder aufgenommen werden kann. Die lebenswichtige Ozonschicht wird so geschont.
Es darf natürlich nur trockenes und unbehandeltes Holz verbrannt werden.
Lagerzeit für trockenes Holz beträgt 2 bis 3 Jahre, dann hat es noch eine Restfeuchte von 15-20%.
Ein aufgesetzter Buchenholzstoss von einem Meter Länge, Breite und Höhe hat den gleichen Heizwert wie 230 Liter Heizöl. Im Vergleich ist Holz aber um etwa 40% günstiger.

Es gibt noch weitere Gründe für das Heizen mit Holz:

  • Holzfeuer ist angenehm und wohltuend
  • Holz hat eine hohe Energiebilanz
  • Der Vorrat fossiler Brennstoffe (Erdöl, Kohle) wird geschont
  • Holz ist schnell verfügbar
  • Holz ist ein nachwachsender Rohstoff
  • Die Lagerung von Holz ist ungefährlich und einfach
  • Trockenes Holz verbrennt schadstoffarm
     

Infografiken

Preisvergleich der Brennstoffe

Entwicklung Haushaltsstrompreise

Entwicklung der Rohölpreise

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strompreise_sml

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Das richtige Holz zum Heizen

brennholzHolz gilt als umweltfreundlicher Brennstoff, weil bei der Verbrennung nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie der Baum beim Wachstum in seinen Zellen gespeichert hat. Richtig getrocknetes Holz verbrennt effektiv und umweltfreundlich und sichert so den sparsamen und schonenden Betrieb Ihres Kachelofens oder Kamins.

Frisch geschlagenes Holz enthält bis zu 50 Prozent Wasser. Beim Verbrennen verursacht das teuere Folgen: Mit jedem Liter Wasser, das im Ofen quasi herausgekocht werden muss, gehen ungefähr 0,7 kWh Energie verloren, die in Form von heißem Wasserdampf durch den Schornstein entweichen. Das Feuer qualmt stark und die Temperatur im Brennraum sinkt oft so weit ab, dass nicht mehr alle Holzbestandteile verbrennen können. Dadurch geht weitere Heizenergie verloren.

Unvollständig verbranntes Holz belastet aber auch Ofen und Schornstein, da sich vermehrt Ruß und Teer niederschlagen. Durch diese Verschmutzung wird die Wärmeabgabe an den Wohnraum verschlechtert. Neben diesen Nachteilen ist es sogar gesetzlich verboten, feuchtes Holz zu verbrennen, weil dadurch die Umwelt unnötig belastet wird.

Brennholz muss ein bis zwei Jahre lang gut belüftet im Trockenen gelagert worden sein. Dann enthält es noch zwischen 15 und 20 Prozent Wasser und eignet sich für die Verbrennung im Ofen.

Quelle: Fachschriftenverlag
 

 

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